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Hospizarbeit Die Hopizarbeit trägt dazu bei, dass Sterbende sich auf Ihrem letzten Weg nicht allein gelassen fühlen, die Würde geachtet wird und dass der Sterbende verläßliche Zuwendung bekommt. Die Begleitung von Sterbenden ist oft sehr schwierig. An vielen Orten finden sich deshalb Menschen zusammen, die von Ihrer Zeit etwas abgeben. Die meisten Menschen, zumeist Frauen, arbeiten ehrenamtlich, um zu helfen. Sie schenken Zeit, um sie mit dem Sterbenden zu teilen, um durch Nähe und Einfühlung Ängste mitzutragen und um Menschen, die dem Sterbenden nahe stehen in ihrer Trauer zu begleiten. Bei der Hospizarbeit
werden die Bedürfnisse der Familie vor und nach dem Tod eines Patienten
berücksichtigt. Die umfassende Betreuung der Patienten und Angehörigen
erfordert teilweise ein Team aus Pflegepersonal und Ärzten und aus
Hospizmitarbeiterinnen, Sozialarbeitern, Psychologen und Seelsorgern.
Hausbetreuungsdienste der Hospizbewegung Die Hospizarbeit bietet Besuchsdienste und Sitzwachen im Hause des Kranken, in Krankenhäusern und in Alten- und Pflegeheimen an. Damit wird die Arbeit der Krankenschwestern und Pflegerinnen unterstützt, die die notwendige Betreuung aus Zeit- und Kostengründen nicht leisten können. Die Hausbetreuungsdienste der Deutschen Hospiz Stiftung sind für die Patienten kostenfrei. Für diese Arbeit gibt es allerdings keine öffentliche Förderung. Die Hilfe wird über Spenden der Bevölkerung bzw. Fördergelder finanziert. Schirmherrin der Deutschen Hospiz Stiftung ist die Schauspielerin Uschi Glas. Hospiztelefon: 02 31 - 7 38 07 30 Wenn Sie Fragen haben, rufen Sie an. Man nennt
Ihnen Hospizdienste oder auch Schmerztherapeuten in Ihrer Nähe.
Was ist Palliative Therapie, Palliativmedizin? Im Sinne des Hospizgedanken ist die Palliative Therapie die umfassende und aktive Behandlung bei Patienten deren Erkrankung nicht mehr geheilt werden kann. Das Behandlungsziel ist es für den Patienten und deren Angehörige die bestmögliche Lebensqualität zu ermöglichen. Es ist eine angemessene medizinische Versorgung der Patienten mit fortgeschrittenen Erkrankungen, bei denen die Behandlung auf die Lebensqualität konzentriert ist und die eine begrenzte Lebenserwartung haben. Der Patient und die Angehörigen lernen den Umgang mit Schmerzmedikamenten, bevor sie unter Umständen nach Hause entlassen werden können. Hauptaufgabe der Palliativmedizin ist eine umfassende Behandlung von kranken Menschen mit chronischen Leiden, die zum Tode führen können. Das betrifft Patienten mit nicht mehr heilbaren Krebs, aber auch Aids und HIV sowie bestimmte neurologische Erkrankungen. Die Palliativmedizin steht für Schmerztherapie. Es wird Menschen geholfen, die jahrelang an chronischen Schmerzen leiden und die bislang erfolglos nach Hilfe gesucht haben. Bundesarbeitsgemeinschaft Hospiz zur Förderung von ambulanten, teilstationären und stationären Hospizen und Palliativmedizin e.V. Renkerstr. 45, 52355 Düren, Telefon: 02421/599472, Fax: 02421/599473 Internationale Gesellschaft für Sterbebegleitung und Lebensbeistand e.V. Im Rheinblick 16, 55411 Bingen, Malteser Hospizarbeit Kalker Hauptstraße 22 - 24, 51103 Köln, Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin e.V. Von-Hompesch-Str. 1, 53123 Bonn, alpha ev. Mittelsudberg 36a, 42349 Wuppertal, OMEGA Mit dem Sterben leben e.V. Weberstraße 6, 46397 Bocholt, oder Ostberger Straße 78, 58239 Schwerte, Deutsche Hospiz-Stiftung Hohle Eiche 29, 44229 Dortmund,
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